Samstag, 31. Oktober 2009

Das Wort zum Wochenende: einkaufen

 

Auf dem Rückweg machte ich einen Abstecher zum Ocean Boulevard und kaufte mir Sonntagszeitungen. Schnell unter die Dusche, dann untersuchten Boyd und ich Petes Lebensmittelvorräte.

Sechsmal Aufschnitt, vier Käsesorten, süße und Dill-Pickles, Weizen-, Roggen- und Zwiebelbrot. Kraut- und Kartoffelsalat und mehr Pommes als eine Frittenfabrik.

Pete hatte so seine Fehler, aber einkaufen konnte er.

Kathy Reichs: Hals über Kopf


Freitag, 30. Oktober 2009

Kleine Birnenkuchen mit Olivenöl

 
Pear Upside Down Cake with Olive Oil

Eigentlich sollte das Oktober-Round-up des Kleine-Kuchen-Events schon längst online sein. Aber die Blogsoftware zickt und trotzt und macht auf Suppenkaspar: "Nein, deine vielen Links schluck ich nicht!" Ich hoffe, das dumme Ding bis zum Wochenende Mores lehren zu können, und bitte bis dahin um Geduld. Falls jemand noch ein Rezept für Oktober einreichen möchte - nur zu! :-)

Meine heutige Backaktion war eigentlich auch als Event-Beitrag gedacht - aber der Teig hat für mehr Kuchen gereicht, als ich geschätzt hatte. Sechs Ramequins statt der geplanten vier wurden es, der Teig hätte aber locker auch für acht Förmchen gereicht. Das hätte dann, weil nicht so hoch, auch besser ausgesehen. Geschmacklich hat das Backwerk aber die Erwartungen erfüllt. Das Olivenöl, das trotz der relativ großen Menge nicht vorschmeckt, kitzelt das volle Aroma aus den Birnen raus. Die kleinen Kuchen sind fruchtig-würzig und wunderbar saftig. In der Konsistenz zwischen Clafoutis und "richtigem" Kuchen angesiedelt, lassen sie sich lauwarm oder bei Raumtemperatur (da sind sie fast noch besser) genießen und taugen als Dessert genauso wie zum Nachmittagskaffee.

Pear Upside Down Cake with Olive Oil

PS: Beinah hätt ichs übersehen - der aktuelle Event im Kochtopf hat Oliven und Olivenöl zum Thema. Glücklicher Zufall - da sind meine kleinen Birnenkuchen ja doch eventtauglich. :-)

Kleine Birnenkuchen mit Olivenöl

2 große Birnen, schön reif und saftig
1 EL Butter
4 TL Vanillezucker
1/2 Zitrone, Saft & geriebene Schale
150 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Hauch Zimt, gemahlen
2 Eier
125 g Joghurt, 10%
90 g Olivenöl

Temperatur: 175 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: 20-25 Minuten (je nach Füllhöhe)
ergibt: 6-8 Ramequins

Birnen schälen. Die "Bäuche" in je 3-4 zentimeterdicke Scheiben schneiden, Kerngehäuse entfernen. Den Rest fein würfeln und in Zitronensaft wenden. Vanillezucker in Butter nicht zu dunkel karamellisieren. Birnenscheiben zugeben und je nach Reife nur kurz durchschwenken oder 2-4 Minuten garen. Flüssigkeit in die Förmchen verteilen, Birnenscheiben einlegen. Leicht abkühlen lassen, unterdessen den Teig bereiten.

Mehl mit Zimt, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben. Eier zuerst mit Zucker und Zitronenschale, dann mit Joghurt und Olivenöl gut verrühren. Zum Mehl gießen und glattrühren. Birnenwürfel untermengen. Teig in die Förmchen löffeln und aufklopfen, damit er sich verteilt. Ins Rohr schieben und bis zur erfolgreichen Stäbchenprobe backen. Mindestens 15 Minuten in den Förmchen abkühlen lassen, dann erst stürzen. Lauwarm oder bei Raumtemperatur genießen.

Montag, 26. Oktober 2009

Brokkoli mit Kichererbsen

 
Broccoli and Chickpeas

Traditionell wird am alpenrepublikanischen Selbsthuldigungstag fit zur Bewunderung von teurem Kriegsgerät marschiert und hernach deftige Stärkung aus Gulaschkanonen entgegengenommen. Unsereins schlendert lieber gemütlich im herbstlichen Nieselnebel mit Herrn Hund durch den Park, beguckt friedlich die Eichkätzchen und labt sich anschließend mit knoblauchgewürztem Fastfood, worauf Feinde sich freiwillig fern halten. :-)

Brokkoli mit Kichererbsen

1 große Dose Kichererbsen, abgetropft
1 rote Paprika, gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Lorbeerblatt, frisch
500 g Brokkoli
Olivenöl
Chiliflocken
Salz & Pfeffer, aus der Mühle
Grana, frisch gerieben

Temperatur: 175 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: ca 20-25 Minuten

Kichererbsen und Paprika in einer Auflaufform mit Knoblauch, Lorbeer, Salz und großzügig Olivenöl vermengen. Backen, bis die Kichererbsen hübsch goldbraun sind.

Unterdessen Brokkoli in Röschen teilen und den dicken Strunk in dünne Scheiben schneiden. Beides in Salzwasser bissfest garen, dann abgießen und mit den Kichererbsen vermengen. Mit Pfeffer und Chiliflocken abschmecken und mit Grana bestreut servieren.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Angenähert: Kleiner Schokoladen-Kaffee-Guglhupf

 
Chocolate Coffee Bundt Cake

Welch unterschiedliche Reaktionen doch ein Kuchen hervorrufen kann: Jauchzender Jubel und seliges Seufzen waren in der Low Budget-Küche zu vernehmen, während andernorts bloß lakonisch konstatiert wurde, dass Schokoladenliebhaber auf ihre Kosten kämen. Ein Fazit, das ich ob seiner diskret zurückhaltenden Formulierung zunächst glatt übersehen habe. Zum Nachbacken motivierte mich der Hinweis auf den flüssigen Teig - einen solchen hatte ich ja schon beim Zebrakuchen schätzen gelernt. Dieser Teig ist noch um einiges dünner - frau möchte kaum glauben, dass so ein Süppchen sich tatsächlich in Kuchen verwandeln kann. Kanns ja auch nicht wirklich: Was aus dem Ofen kam, war kein Kuchen, sondern Guglhupf gewordenes Schokoladenparadies. :-)

Das Originalrezept erfuhr hierorts einige Abwandlungen - als Flüssigkeit kam nur Kaffee in den Teig, gewürzt wurde mit Muskat und Orangenschale - und wurde zudem halbiert, womit es genau eine 16er-Guglhupfform füllte. Die Zuckermenge habe ich noch drastischer reduziert als Petra (und fand es genau richtig so), und hab etwas mehr Mehl verwendet als sie: denn wie locker ich es auch siebe und aufplustere, unter 150 Gramm je Cup komme ich nicht weg.

Von der Konsistenz her erinnert der Kuchen, wie auch Petra schreibt, an Brownies, ist aber in meiner Version - mit relativ wenig Zucker, ohne Likör und ohne extra Schokostückchen - nicht allzu mächtig: Da kann frau sich durchaus mehr als ein Stück gönnen, ohne ermattet aufs Sofa zu sinken. Sind bei so einem kleinen Kuchen ja ohnedies nur ganz kleine Stückchen. :-)

Chocolate Coffee Bundt Cake

Kleiner Schokoladen-Kaffee-Guglhupf

240 g starker Kaffee, heiß
45 g Kakaopulver
110 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 guter TL Orangenschale, fein gerieben
    [die Angabe ist ein Schätzwert: mangels Bio-Orange
    habe ich 1/2 Pk Finesse von Dr.Ö. verwendet]
1 kräftige Prise Muskat
150 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Temperatur: 160 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: ca 45 Minuten
Form: Guglhupf, 16 cm, gefettet

Kakao mit Kaffee klümpchenfrei verrühren, Butter darin schmelzen und den Zucker einrühren, bis er gelöst ist. Ei mit Orangenschale/Finesse und Muskat verquirlen, zum Kaffee geben und gut verrühren. Mit Backpulver und Salz versiebtes Mehl zugeben und nur kurz glattrühren. Den sehr flüssigen Teig in die Form gießen, ins Rohr schieben und bis zur erfolgreichen Stäbchenprobe backen. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann erst stürzen. Idealerweise wenigstens einen Tag durchziehen lassen.

Samstag, 24. Oktober 2009

Das Wort zum Wochenende: Doughnut

 

Ich nahm einen Marmeladen-Doughnut vom Teller. Mit seinen amerikanischen Namensvettern hatte dieses Gebäckstück so gut wie nichts gemeinsam. Sallys Doughnuts waren aus schwerem, festem Teig. Sie hatten die Form von U-Booten und waren in grobem Zucker gewälzt. Jeder war in der Mitte aufgeschnitten, mit dicker, buttrig geschlagener Sahne gefüllt und vor dem Zusammenklappen der beiden Hälften mit einem Tupfer Marmelade bestrichen worden. Der bloße Anblick machte mich ganz schwach vor Verlangen.

Nancy Atherton: Tante Dimity und der unbekannte Mörder

[ Der 7. Band der Tante-Dimity-Reihe ist auf Deutsch anscheinend nur als Club- bzw Buchgemeinschaftsausgabe erschienen; bei Amazon gibts nur die englische Fassung: Aunt Dimity: Detective. Das Rezept dieses Bandes - Ingwerkekse mit Blattgold - ist wie alle Rezepte der Serie auf der Website der Autorin zu finden. ]


Dienstag, 20. Oktober 2009

Kürbisbrot

 
Kürbisbrot

Gäbe es nicht gar so viele großartige Foodblogs, die unbedingt gelesen werden müssen, würde ich gewiss öfter bei King Arthur Flour stöbern: Dort finden sich viele solide Rezepte, die auch Misshandlung durch huschpfuschende Küchenchaotinnen verzeihen und dennoch was werden. :-)

Zum Beispiel dieses Pumpkin Yeast Bread, eine Art Milchbrot, leicht süß, kardamomwürzig und mit feinem Kürbisgeschmack (ich hab ofengebackenen Butternut verwendet). Ich will jetzt nicht mit der Schilderung der backbegleitenden Irrungen & Wirrungen langweilen, nur so viel: Der Teig bekam zu wenig Mehl ab und wurde nicht richtig geknetet, dann hab ich das zweite Gehenlassen und schließlich das Brot im Backofen vergessen. Trotzdem dufetete es so gut, dass es noch warm angeschnitten werden musste. Ergebnis des Geschmackstests: Das wird beim nächsten Kürbis wiederholt. :-)

Übrigens, nach dem Brotbacken war noch ein Rest Kürbispüree übrig. Daraus entstanden - in halber Menge - die Gnocchi di zucca der Genussmousse-Crew. Zum Reinlegen gut. :-)

Kürbisbrot

60 g Wasser, lauwarm
1 TL Trockenhefe
80 g Milch, lauwarm
1 Ei, verquirlt
200 g Kürbispüree
1 EL Öl
4 EL Zucker
1 TL Salz
3-4 Kardamomkapseln, Samen fein gemörsert
450 g Mehl, nach Bedarf mehr

Temperatur: 190 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: 30-45 Minuten
Form: Kastenform, ca 25x12 cm, gefettet

Wasser mit Hefe verrühren. Etwa 2/3 des Mehls und alle restlichen Zutaten zugeben, 2 min kräftig schlagen. Nach und nach das restliche Mehl - nach Bedarf auch mehr - zugeben, bis ein knetbarer Teig entstanden ist. Diesen auf bemehlter Fläche kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zugedeckt in geölter Schüssel in etwa 1 Stunde aufs doppelte Volumen aufgehen lassen. Zu einem Wecken formen, in die Form legen und nochmal ca 45 min gehen lassen. Ins Rohr schieben und goldbraun backen.
 

Montag, 19. Oktober 2009

Kartoffel-Rosmarin-Scones

 
Kartoffel-Rosmarin-Scones

Ein Rest Kartoffelpüree von gestern mutierte heute zur Begleitung einer Kürbissuppe. Die Scones schmecken am besten frisch aus dem Backofen, sind aber auch kalt nicht übel - falls denn welche übrig bleiben. :-)

Kartoffel-Rosmarin-Scones

125 g Mehl
1 TL Backpulver
15 g Butter
2-3 TL Rosmarin, fein gehackt
ca 200 g Kartoffelpüree
Wasser oder Milch, nach Bedarf
Salz & Pfeffer, aus der Mühle, nach Geschmack

Temperatur: 200 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: ca 15 Minuten
ergibt: 1/2 Backblech, gefettet

Kartoffelpüree, falls nötig, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mehl und Backpulver versieben, mit Rosmarin vermischen und mit der Butter verkrümeln. Mit dem Kartoffelpüree vermengen. Es sollte sich ein eher weicher, aber nicht klebriger Teig ergeben, allenfalls ein Schlückchen Milch oder Wasser zugeben. Nur kurz glattkneten. Auf leicht bemehlter Fläche etwa fingerdick ausrollen und in kleine Quadrate schneiden. Aufs Blech setzen und leicht mit Milch bepinseln. Ins Rohr schieben und goldgelb backen.
 

Sonntag, 18. Oktober 2009

Abgekupfert: der beste Butterkuchen

 

Der beste Butterkuchen

"Wir haben lange nicht so einen saftig lockeren Butterkuchen gegessen", schwärmte Frau Küchenlatein über ihren Beitrag zum Kleine-Kuchen-Event - da musste ich sofort zur Rührschüssel greifen und den Backofen anheizen. Nebstbei gedachte ich zu beweisen, dass dieser Kuchen sich auch unter Verwendung von Birnen realisieren lässt, womit er dann auch dem aktuellen Event-Schwerpunkt entspräche - dies ehrgeizige Vorhaben scheiterte an den nicht vorhandenen Birnen. Aber da der Butterkuchen auch mit Äpfeln wunderbar gelungen ist, lässt er sich auch mit Birnen backen, behaupte ich jetzt einfach mal. :-)

So oder so verdient er das Prädikat Bester Butterkuchen: Flaumig. Locker. Saftig. Wunderbar. :-)

Das Rezept für den Teig hab ich buchstabengetreu befolgt. Beim Belag hab ich die von mir ungeliebten Mandeln durch einen grob geraspelten Apfel (Boskoop) ersetzt, die Sahne ersatzlos gestrichen (das wäre mir zu mächtig gewesen), Zucker reduziert, und nur knapp die Hälfte der angegebenen Buttermenge verwendet: mehr hatte schlichtweg keinen Platz auf dem Teig. :-)

Butterkuchen mit Äpfeln

 

Samstag, 17. Oktober 2009

Das Wort zum Wochenende: Brotkrümel

 

Adamsberg verstreute Brotkrümel um seinen Teller. Danglard, der immer sehr manierlich aß, bedrückte das.



Mittwoch, 14. Oktober 2009

Kürbissuppe

 

Kürbissuppe

Warum gilt Natur eigentlich als weiblich? Als Mutter Natur gar? Spontan, unüberlegt, launisch, chaotisch, rücksichtslos ... das sind doch keine weiblichen Eigenschaften, schon gar keine typischen, und eine so gestrickte Mutter hätte hurtig das besorgte Jugendamt auf der Matte stehen. Zu Recht, denn ihre Kinder hat Mutter Natur ja sowas von nicht im Griff. Das Wetter zum Beispiel. Was das aufführt! Da sollte doch mal wer ein Machtwort sprechen! Aber nein, das kann tun und lassen, was es will, fremde Leute ärgern, quälen, triezen - und Mutter Natur guckt einfach weg. Letzte Woche hochsommerliche knapp 30 Grad, heute mit Müh und Not eben über Null, und das bei Sturm mit fast 90 km/h ... Oktober geht anders! Was lernen die jungen Wetter heutzutage eigentlich in der Schule?

Zum Glück kann frau nach der Hunderunde die Tür fest schließen, sich warm am Sofa einmuckeln und ein heißes, fruchtig-scharfes Kürbissüppchen löffeln, während das tobende Wetter draußen bleiben muss. Solls doch rosten in seinem kalten Regen!

 

Dienstag, 13. Oktober 2009

Rosenkohl-Apfel-Quiche mit Joghurtschaum

 

Rosenkohl-Apfel-Quiche mit Joghurtschaum

Die Gemüsefüllung ist großzügig bemessen und reicht mühelos auch für eine 28er-Form. Ich hab mit den Abschnitten vom Blätterteig noch ein 12-cm-Förmchen befüllt. Da hats allerdings nicht mehr für eine durchgehende Joghurtschaumhaube gelangt, und die Kohlsprossen sind an den unbedeckten Stellen etwas dunkel geworden. Dem Geschmack hats nicht geschadet: Der herbe Rosenkohl verträgt ja gut etwas Süße, und die fruchtige Karamellnote erwies sich als optimale Ergänzung.

Rosenkohl-Apfel-Quiche mit Joghurtschaum

Rosenkohl-Apfel-Quiche mit Joghurtschaum

1 Pk Blätterteig
ca 1 kg Rosenkohl
600 g säuerliche Äpfel
1 1/2 EL Ghee
1 1/2 EL Zucker
1 kleine Orange, geriebene Schale
einige Zweige Orangen- oder Zitronenthymian
200 g Joghurt, 10%
2 Eier, getrennt
Salz & Pfeffer, aus der Mühle

Temperatur:200 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer:10 + 20 Minuten
Form: Pie-Form mit hohem Rand, 26 cm

Blätterteig auswallen und zu einem großen Kreis schneiden. So in die Form legen, dass er etwas über die Kante hängt, damit er beim Vorbacken nicht runterrutscht. Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. 10 Minuten vorbacken, abkühlen lassen.

Unterdessen Rosenkohl putzen und in Streifen schneiden. Äpfel (nach Belieben schälen) in Streifen schneiden. Ghee in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen, Zucker zugeben und hell karamellisieren. Apfelstreifen einrühren, bis aller Karamell gelöst ist. Rosenkohl, die Hälfte der Orangenschale und die Hälfte des Thymians zugeben. Unter gelegentlichem Rühren bissfest garen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen. Joghurt mit Eigelb, dem restlichen Thymian und der restlichen Orangenschale verrühren. Eischnee unterziehen.

Gemüse auf den Blätterteig kippen, Joghurtschaum darüber verteilen. Ins Rohr schieben und goldbraun backen.
 

Sonntag, 11. Oktober 2009

Gebackener Kürbis mit Vanillepudding

 

Hokkaido-Kürbis mit Puddingfüllung

Schon George Washington schätzte in Kürbis gebackenen Pudding, schreibt Alanna von Veggie Venture. Dieses Hinweises hätte es für mich gar nicht bedurft - ich fand die Idee so niedlich, dass ich den Gefährten sofort zum Markt schickte, um einen kleinen Plutzer fürs Sonntagsdessert zu erwerben.

Geschmacklich - das gleich vorweg - hat der Hokkaido mit dem süßen Innenleben überzeugt. Der Pudding - den ich nicht mit Zimt & Muskat, sondern mit Vanille gewürzt habe - ist pur etwas sehr süß, zusammen mit dem Kürbisfleisch passts aber perfekt. Trotzdem wars irgendwie Murks, denn der Pudding im Kürbis wurde nicht freiwillig fest. Im Originalrezept ist von 60-90 Minuten die Rede. Hierorts gluckerte nach anderthalb Stunden immer noch eine dünne Sauce im Kürbis. Zwei Löffel Maizena und eine Viertelstunde später wars dann ein cremiger Pudding. Hätte für meinen Geschmack noch etwas fester sein dürfen, war aber okay. Woran das lag - keine Ahnung. Der kleine Rest der Masse, den ich in einem Portionsförmchen mit ins Rohr gestellt hatte, war nach 40 Minuten schön gestockt. Das Förmchen hatte im Unterschied zum Kürbis allerdings keinen Deckel - vielleicht lags daran? Die letzten 15 Minuten hab ich den Kürbis auch offen gebacken, was dem Pudding eine leichte Kruste bescherte. Vorher sah er besser aus, aber da war er ja auch noch kein Pudding. :-)

Pudding in Hokkaido-Kürbis

Bei einer Wiederholung würde ich von vornherein ein bisschen Stärke zugeben; da muss ich aber auf Gäste warten: Für zwei Leute ist das auch mit einem kleinen Kürbis (ca 800 g) und reduzierter Füllung (ich hab 2/3 der Menge gemacht) als Dessert viel zu viel.
 

Samstag, 10. Oktober 2009

Dosenöffner: Aller guten Dinge sind drei

 
Dosenöffner

Menschen sind Gewohnheitstiere. Manche mehr, manche weniger, meinereine ganz extrem - jedenfalls, wenn es um Dosenöffner geht. Der oben abgebildete begleitete mich seit dem Umzug von der Studentenbude in die erste eigene Mehrzimmerwohnung. Und das auch nur deshalb, weil das bis dahin benutzte Teil bei der Übersiedlung auf Nimmerwiedersehen verschwand. Das war ein nahezu antikes Modell gewesen, eins von der Sorte, die erstmal mit einem Hammer dazu überredet werden mussten, sich in der Dose zu verbeißen. Simpel, aber unverwüstlich.

Dosenöffner. Foto bearbeitet, Original (PD) bei Wikipedia

Dieser Klassiker öffnete auch ohne Murren diese länglichen Anchovisbüchsen, bei denen immer der Drehschlüssel fehlte. Die musste ich mir abgewöhnen, denn No 2 versagte dabei kläglich: Das Schneidrad war zu groß für die engen Rundungen an den Schmalseiten dieser Dosen. Ansonsten war er brav, wiewohl kein Quell ungetrübter Freude: Er tauchte bei Gebrauch tief in Tomatensauce, Öl & Co, die denn bei jedem Ruckeln (und es ruckelte oft) aus der erst partiell geöffneten Dose spritzten, und zudem trotz aller Reinigungsbemühungen mit Drahtbürsten und Zahnstochern im Laufe der Zeit eine immer dickere Patina an den Zahnrädern bildeten. Weshalb No 2 in den letzten Jahren fast nur noch zum Öffnen von Tunfischdosen für die Katzen verwendet wurde. Und auch das immer seltener, denn immer mehr Konservendosen aller Art sind ja mit Aufreißdeckel versehen, und zudem spielen sie in der Low Budget-Küche ohnedies nur eine kleine Nebenrolle. So schob Öffner No 2 über die Jahre eine ziemlich ruhige Kugel. Bis ich vor einigen Tagen, eine Dose Kichererbsen in der einen und No 2 in der anderen Hand, unvermittelt in Streik trat: Die erwähnte Patina könnte vielleicht in tausend Jahren ArchäologInnen erfreuen, mir verdarb sie schon im Vorfeld den Appetit auf den geplanten Brotaufstrich. Und so schickte ich No 2 in Rente und erwarb nach ausgiebiger Marktforschung den dritten Dosenöffner meines Lebens.

Dosenöffner

Vermutlich hat auch dieses Ding seine Macken - aber bisher ist nichts davon zu merken. Wo ich bei No 2 regelmäßig murrte, "Auf den Mond können sie fliegen, aber keinen vernünftigen Dosenöffner erfinden", regiere ich auf No 3 mit glücklichen kleinen Seufzern. :-) No 3 hält sich fern vom Doseninhalt und öffnet das Behältnis nahezu unmerklich. Die Dose sieht nach Einsatz von No 3 völlig unversehrt aus, weshalb ich ihm nach dem ersten Test schon völliges Versagen unterstellte, wo er bloß Perfektion demonstriert hatte. Und er hilft beim Sparen: Die Kanten sind absolut glatt, was - bis No 3 an Schärfe verliert - die Ausgaben für Pflaster und Jod reduzieren wird. Der Kichererbsenaufstrich schmeckte allerdings ein wenig ungewohnt, so ganz ohne Blut drin. :-)

Kichererbsenpaste
 

Das Wort zum Wochenende: Kochbuch

Sie tischte auf. Lammkeule, Reis, eine reichhaltige braune Sauce, gebackene Kartoffeln, grüne Bohnen mit Pilzen und Sahnesauce, mit Käse überbackener Blumenkohl.
"Das sieht ... Ich wusste gar nicht, dass du gern kochst."
"Ach, es ist bloß aus einem Kochbuch."



Donnerstag, 08. Oktober 2009

Traubenstrudel mit Vanille-Sesam-Sahne


Traubenstrudel & Vanille-Sesam-Sahne

Auch wenn ich eigentlich Abwechslung am Teller bevorzuge - die eine oder andere kulinarische Tradition muss doch sein. Herbst in der Low Budget-Küche ist undenkbar ohne Traubenstrudel. Als
Weintraubenstrudel mit Kürbiskernschaum hab ich diese Leckerei hier schon vorgestellt, und genau so wollte ichs auch heute machen. Nur mit frischem Weißbrot statt mit Semmelbröseln. Beim blinden Griff in den Brotbeutel erwischte ich aber einen Sesamkringel, von dem ich gleich ein Eckchen naschte, ein paar Weinbeeren dazu - fein. Also keine Kürbiskerne. Weil Sesam sich aber weniger in den Vordergrund drängt als diese, spielte diesmal die Vanille die Hauptrolle im Sößchen. Was keine schlechte Entscheidung war, die vom Gefährten mit einem behaglichen "Göttlich!" kommentiert wurde und mir nach Monaten der Teilnahmslosigkeit mal wieder einen Beitrag für den Koch-Event im Gärtner-Blog verschaffte. :-)

Weintraubenstrudel mit Vanille-Sesam-Sahne

Traubenstrudel mit Sesam-Vanille-Sahne

Strudel:
1 Pk Blätterteig
70 g Sesamkringel (Simit, im türkischen Supermarkt)
1 EL Vanillezucker
1/2 kleine Zitrone, Saft
1 kleiner Apfel, grob geraspelt
40 g Rosinen
400 g Weinbeeren, kernlos
1 EL Sahne, zum Bestreichen
1 TL Sesam, zum Bestreuen

Sauce:
200 g Milch
125 g Sahne
30 g Sesam, geschält
25 g Zucker
1/2 kleine Vanilleschote, Mark ausgekratzt
1 Pr Salz
1-2 TL Reismehl
1 EL Wasser

Temperatur: 200 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: ca 35 Minuten

Sesamkringel fein zerkrümeln, mit 2/3 des Zuckers leicht anrösten, abkühlen. Weinbeeren, Rosinen, Apfel und Zitronensaft mit dem restlichen Zucker vermischen. Blätterteigplatte zur Hälfte mit den Brotkrumen bestreuen und die Fruchtmischung darauf verteilen. Einrollen und mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit Sahne bestreichen und mit Sesam bestreuen. Ins Rohr schieben und goldbraun backen.

Für die Sauce Sesam und Zucker leicht anrösten (nach Belieben auch karamellisieren), mit Milch und Sahne aufgießen. Prise salz, Vanillemark und -schote zugeben. Aufkochen, Platte ausschalten, 1/2 Stunde ziehen lassen. Reismehl mit Wasser glattrühren und in die Milch rühren. Aufkochen und unter Rühren einige Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht dicklich wird. Vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen, mit dem Pürierstab schaumig aufmixen. Heiß zum lauwarmen Strudel servieren.

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Kokosnuss


Kokosnuss

Wie ich sie auch drehe und wende: Sie erinnert mich immer an ein weinendes Robbenbaby. Ich kann sie nicht schlachten. Es geht einfach nicht.

Ich lauf jetzt wohl mal los und besorg einen Fisch für die Kleine ... :-)


Dienstag, 06. Oktober 2009

Nektarinen-Streusel-Schnitten


Nektarinen-Streusel-Schnitten

Bei unfreiwilliger Internetabstinenz ist es besser, seelentröstend süße Streusel zu knuspern, als grimmig mit den Zähnen zu knirschen. Streusel pur sind aber nicht so meins, daher gabs drunter noch eine gegen Entzugserscheinungen wappnende Lage fruchtig-würziger Vitamine, die ihrerseits Halt auf mürbem Teig fand. Dazu eine Kanne Kaffee und ein dicker Stoß Zeitungen ... Internet? Wer braucht das? :-)

Nektarinen-Streusel-Schnitten

Teig:
250 g Mehl
75 g Zucker
1 EL Vanillezucker
3/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
140 g Butter, gewürfelt
1 kleines Ei, leicht verquirlt

Füllung:
4 Nektarinen
1 Zitrone, Saft
1 EL Mehl
1 EL Stärkemehl
1 EL Vanillezucker
1/4 TL Muskat
1 Prise Zimt
1 Prise Salz

Temperatur: 190 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: ca 40 Minuten
Form: 20x20 cm

Für den Teig die trockenen Zutaten versieben, im Foodprozessor zuerst mit Butter, dann mit Ei verkrümeln. Etwa 2/3 der Masse in die Form drücken, zusammen mit dem Rest im Kühlschrank parken, während die Füllung zubereitet wird.

Nektarinen in kleine Würfel schneiden, mit Zitronensaft mischen. Mehl, Stärke, Zucker und Gewürze vermengen, mit den Früchten mischen. In der Form verteilen, restlichen Teig zu beliebig feinen Streuseln krümeln und darüberstreuen. Goldbraun backen.


Sonntag, 04. Oktober 2009

Großmutters kleiner Apfelkuchen, aber mit Birnen & Preiselbeeren :-)


Birnen-Preiselbeer-Kuchen

Verantwortlich für diesen Kuchen ist Frau Schnuppschnüss' Großmutter. Die hat nie Apfelkuchen gemacht, trotzdem buk die Enkelin jüngst Großmutters Apfelkuchen. Und der sah - trotz der Mandeln ;-) - so lecker aus, dass ich sofort backfreudig in die Küche eilte, um ihn zu kopieren. Dummerweise hingen aber die vorgesehenen Äpfel noch am Baum und waren auch noch nicht gewillt, sich von diesem zu trennen. Aber Birnen waren da - und war Großmutter Schnuppschnüss nicht für ihr Birnenkompott berühmt gewesen? Daraus müsste sich doch was machen lassen ... Und so geschah es auch. :-)

Eigentlich wollte ich die Birnen - die zwar reifer waren als die Äpfel, aber doch noch ziemlich fest - vor dem Backen kurz pochieren. Aber die Erinnerung an die feine Kombination von Birnen & Karamell ließ mich umdisponieren und die Früchte wurden sautiert und karamellisiert. Unterdessen grübelte ich über einen Ersatz für die Mandelschicht nach und erinnerte mich an ein einsames Gläschen Preiselbeerkompott im Schrank - ob das was wäre? Es war. Es war sogar so gut, dass dieser feine fruchtige Kuchen für die Teilnahme am Kleine-Kuchen-Event qualifiziert ist. :-)

Karamellbirnenkuchen mit Preiselbeeren

Teig:
80 g Butterschmalz
50 g Zucker, davon beliebige Menge Vanillezucker
2 Eier
100 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1 Pr Salz

Birnen:
400-500 g Birnen, fest
2 TL Butterschmalz
1 EL Vanillezucker

Preiselbeeren:
6 EL Preiselbeerkompott (oder mehr)
1 EL Vanillezucker (oder mehr)
1 EL Zitronenwasser

Temperatur: 175 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: ca 30-35 Minuten
Form: Springform, 18 cm, gefettet

Die Birnen schälen, kurz in Zitronenwasser legen, dann in feine Streifen hobeln. 1-2 EL vom Zitronenwasser aufbewahren. Butterschmalz erhitzen, Birnen darin sautieren, aber nicht zu weich werden lassen. Birnen an den Pfannerand schieben, Vanillezucker in die Mitte geben, mit ein wenig von der Birnenflüssigkeit verrühren. Bei starker Hitze schmelzen und hell karamellisieren. Sobald die gewünschte Farbe erreicht ist, mit den Birnen verrühren. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Weil die Platte schon mal heiß ist, auch gleich die Beeren zubereiten: Pfanne wieder auf den Herd setzen. Vanillezucker und Zitronensaft darin verrühren, bei kräftiger Mittelhitze schmelzen und karamellisieren. Preiselbeerkompott einrühren und je nach Saftgehalt einköcheln. Vom Herd nehmen, aber in der Pfanne lassen.

Für den Teig Butterschmalz mit Zucker hellcremig rühren. Eier einzeln gut einarbeiten (jeweils 1/2 Minute). Mit Backpulver und Salz versiebtes Mehl nur kurz einrühren. Hälfte des Teigs in die Form füllen, die Birnen darauf verteilen, mit restlichem Teig abdecken und glattstreichen. Ins Rohr schieben und bis zur erfolgreichen Stäbchenprobe backen.

Falls die Preiselbeeren schon geliert sind, nochmal leicht erwärmen, allenfalls auch noch ein Löffelchen Zitronenwasser einrühren. Auf dem heißen Kuchen verteilen, noch etwa 15 Minuten in der Form, dann auf einem Gitter abkühlen lassen.


Samstag, 03. Oktober 2009

Das Wort zum Wochenende: Portulak


Beatrice trug aus der Küche eine Suppenschüssel herein.
"Wisst ihr eigentlich, wer die panzanella erfunden hat? Es war Bronzino, der Maler natürlich. Er und Pontormo waren enge Freunde. Pontormo, der dem guten Essen krankhaft verfallen war, ging häufig zum Dinieren zu Bronzino, einem hervorragenden Koch: In der Küche liegt im Einfachen die wahre Raffinesse. Die Panzanella sieht ganz unkompliziert aus, doch es braucht nur wenig, um ihre Harmonie zu zerstören. Das Brot muss nur ein wenig zu kurz oder zu lang im Wasser gequollen sein, man braucht nur mit dem Basilikum zu übertreiben oder den Portulak zu vergessen. Bronzinos Rezept kann variiert werden, indem man Tomaten hinzufügt. Die konnte der Maler freilich nicht verwenden, da sie im 16. Jahrhundert noch nicht von Amerika nach Italien gekommen waren. Das Geheimnis aber liegt in dem mit einer steinernen Ölmühle kalt gepressten Olivenöl, das in einer Tasse zusammen mit Salz, Pfeffer und einigen Löffeln Essig aufgeschlagen wird."

Nino Filastò: Forza Maggiore


Freitag, 02. Oktober 2009

Kleiner Guglhupf


Guglhupf

Küchen pflegen ja meist viel zu viel Stauraum zu bieten. Diesen nicht ungenützt zu verschwenden, sondern ausreichend zu befüllen, ist eine wahre Sisyphosarbeit. Der ich mich aber aufopferungsvoll widme. Pflichtbewusst halte ich bei jeder Shoppingtour die Augen offen, kein sinnloser Staubfänger nützliches Helferlein entgeht meinem forschenden Blick. Dieser Tage wars eine neue Kuchenform, die ich nach Hause trug, um gegen die gähnende Leere in den Küchenschränken anzukämpfen. Half aber nicht viel, denn sie ist nur klein - Guglhupf, 22 16 cm - und außerdem verschwand sie sofort im Backofen. :-)

Für den ersten Test musste das Rezept für den Zebrakuchen herhalten - in gleicher Menge, das passte genau -, allerdings mit kleinen Änderungen: Hälfte der Milch durch Sahne ersetzt, Kakao mit knapp 100 g Kaffee angerührt, dafür dem dunklen Teig (diesmal exakt halbiert ;-) ) noch 1 1/2 TL Mehl extra gegönnt, außerdem eine kräftige Prise Muskat. Das Ergebnis stellte allseits zufrieden. :-)


Donnerstag, 01. Oktober 2009

Überbackene Feigen


Überbackene Feigen mit Ziegenkäse

Noch kurz nachzutragen ist die dritte Zubereitung mit den kostbaren Wochenend-Feigen. Schnell - ca 10 Minuten bei 225 Grad - und ebenso simpel (Ziegenkäse, Rosmarin, Olivenöl, außerdem Quittengelee zum Beträufeln) wie fein.