Samstag, 31. Juli 2010

Das Wort zum Wochenende: Kaffee

"Und nur Kaffee, Cal, okay?"
"Ja, ja. Mach dir keine Sorgen."
Er stiegt aus. Cory fuhr weiter, und Cal ging hinein und bestellte einen Cheeseburger, gebratene Zwiebelringe und ein Bier.


Richard Stark: Fragen Sie den Papagei


Samstag, 24. Juli 2010

Das Wort zum Wochenende: Erdnussbutter

Plötzlich und unerwartet füllte sich die Luft mit fliegenden Termiten, die aus ihren geheimen Tunneln in der vom Regen aufgeweichten Erde aufstiegen, mit schlagenden Flügeln Höhe gewannen und dann wieder absanken. Es war ein vertrauter Anblick nach dem Regen, ein Anblick, der einen, egal wie alt man war, zurück in die Kindheit versetzte und Erinnerungen daran zurückbrachte, wie man diesen Insekten hinterhergejagt war, sie aus der Luft geschnappt und dann gegessen hatte, weil sie so knusprig waren und nach Erdnussbutter schmeckten.




Samstag, 17. Juli 2010

Das Wort zum Wochenende: Souflaki

"Ich habe für Ihre Eile Verständnis", sagt er ironisch. "Kommen Sie nur, ich erwarte Sie."
Eine willkommene Gelegenheit, mich dem Dilemma zu entziehen, mir mein Essen selbst warm machen zu müssen und vor Adriani mein Gesicht zu verlieren. Ich plane überdies, mir auf dem Rückweg ein bis zwei Souflaki mit Zwiebeln und Soße einzuverleiben, für die ich eine besondere Vorliebe habe. Statt der Reispfanne mit Spinat, aus der ich mir gar nichts mache. Mit dem Vorteil, dass ich aus fünfzig Meter Entfernung nach Knoblauch riechen werde und Adriani wegen des Gestanks die ganze Nacht kein Auge zutun wird.




Samstag, 10. Juli 2010

Das Wort zum Wochenende: Diät

Danach folgte das Essen, an das ich jetzt lieber nicht mehr denken würde. Alain hat einen Salat und zwei mickrige Stücke Fisch mit einer Zitronenscheibe bestellt, was mir einen ziemlichen Schrecken einjagte, weil ich einen Moment lang dachte, er wäre auf Diät und ich hätte mich getäuscht, als ich annahm, seine Leber wäre in Ordnung. Doch es scheint, dass die immer nur so halbe Portionen essen, und zwar freiwillig, das muss man sich mal klarmachen - ewig auf Diät, immer am Hungertuch nagen! Deswegen werden sie alle neunzig, und ihre Kinder warten im Rentenalter noch auf das Erbe.




Samstag, 03. Juli 2010

Das Wort zum Wochenende: Kartoffeln

Am nächsten Morgen überquerten wir die Grenze nach Idaho. Auf den Autokennzeichen stand jetzt "Berühmte Kartoffeln".
"Kartoffeln?", sagte Bel.
"Kartoffeln. Wir haben es hier mit einem stolzen Volk zu tun."


Ian Rankin: Bis aufs Blut