Kuchen geht immer :-)

Der letzte Kuchen dieses Jahres ist im Ofen, und bis er endlich das Stadium der goldenen Bräune erreicht hat, geht sich noch ein letzter Blogeintrag für 2011 aus. Auf Barbaras Spielwiese stolperte ich eben über einen Hinweis auf Jans Blogparade zum Thema "elektrische Küchenhelfer". Wenn ich so überschlage, was sich alles in strombetriebenen Helferlein in meiner Küche tummelt - das gäbe Stoff für mehr als einen Artikel. :-) Allerdings hat der Architekt meiner Wohnung dafür gesorgt, dass Elektrogeräte nicht ohne Sinn und Verstand benutzt werden können: Steckdosen sind in der Low Budget-Küche erstens Mangelware, und zweitens, was noch viel störender ist, hängen sie (Herdanschluss ausgenommen) alle zusammen an einer Sicherung, gemeinsam mit den Steckdosen des Nebenraums. Der Betrieb elektrischer Küchenhelfer ist daher immer eine organisatorische Herausforderung, frau muss stets im Kopf haben, welches Gerät wie viel Watt zieht und mit welchem anderen gleichzeitig laufen kann.
Dennoch möchte ich auf die meisten Elektrokleingeräte in der Küche nicht verzichten, weil sie die Arbeit doch ungemein erleichtern. Aber wirklich unverzichtbar sind, wenn ich forschend in mich reinhöre, eigentlich nur die großen drei: Kühl-/Gefrierschrank, Kochfeld und Backofen. Und wenn ich davon das für mich wichtigste wählen sollte, wäre es ganz klar der Backofen. Natürlich: Ohne Kühlschrank und vor allem Kochfeld geht kaum was, oder jedenfalls nur sehr, sehr mühsam. Dagegen kenne ich Leute, die ihren Backofen nur alle heiligen Zeiten mal benützen und ihn gar nicht vermissen würden, wenn er den Dienst versagte. Aber meinereine käme, glaube ich, eher ohne Kochfeld aus als ohne Backofen. Als der vor etlichen Monden nicht mehr wollte, hab ich mich wie amputiert gefühlt. Und hab hilfs- und übergangsweise ein kleines Standgerät angeschafft, genauer: eine Mikrowelle mit Heißluftfunktion. Da passen zwar nur kleine Kuchen rein, an Keksbackorgien ist schon gar nicht zu denken, und die großen Auflaufformen und der Römertopf verstauben, aber für die meisten Sachen reichts vollkommen.
Tatsächlich komme ich mit dem kleinen Ofen so gut klar, dass ich inzwischen sogar darüber nachdenke, ob ich den großen Einbaubackofen nicht durch ein Kompaktgerät ersetzen sollte - die eingesparten 15 Höhenzentimeter gäben ja schönen Stauraum. Und solcher wird ja immer dringend benötigt, schließlich träume ich u.a. noch von einer Eismaschine ... ;-)
So, der Kuchen ist fertig und 2011 auch schon fast zu Ende - rutschen Sie gut und gut gelaunt ins neue Jahr, das Ihnen viel Schönes bringen möge!









