Sonntag, 19. Februar 2012

Frau wird so alt als wie 'ne Kuh ...


Caffettiera napoletana Seit ich weiß gar nicht wie vielen Jahren dachte ich mir immer mal wieder: Ach! Italienisch müsste frau können!" Weiter gedieh das nie. Bis zu Jahresbeginn ein Kursprogramm in der Werbepost lag und ich mich spontan anmeldete. Deshalb ists hier im Blog grad so stille: Denn zum Zeitaufwand für den Kurs gesellen sich Hirnzellen, die im Laufe der Jahre sehr träge geworden sind und Neues nicht mehr einfach nebenbei aufschnappen und speichern. Da muss auch zuhause fleißig gelernt werden. Gekocht und gebacken wird natürlich dennoch, aber zum Fotografieren und Formulieren von Blogeinträgen reicht die Zeit noch nicht wieder so recht - ich bin aber guter Dinge, dass sich das beizeiten einpendelt. Zumal auch die Tage wieder länger werden und bald auch frühabends wieder Fotos bei natürlichem Licht möglich sind.

Obiges Foto zeigt übrigens den Alublech gewordenen Beweis, dass es durchaus eine italienische Filterkaffeetradition gibt. Bis Alfonso Bialetti in den 1930ern die Moka express entwickelte, war die Napoletana - ursprünglich eine französische Erfindung übrigens - Standard in der häuslichen Kaffeezubereitung. Simpel, aber nicht ohne Tücken: Sobald das Wasser im unteren Behälter kocht, wird die Geschichte auf den Kopf gestellt, sodass das heiße Wasser von oben durch den mittigen Filter mit dem Kaffeepulver in die dann unten befindliche Kaffeekanne tropfen kann. Die Tücke steckt im Detail: Kochgefäß und Kaffeekanne werden nur aufeinander gesteckt, nicht miteinander verschraubt. Beim Umdrehen empfiehlt sich also Vorsicht und Aufmerksamkeit. ;-) Kennen gelernt hab ich die Napoletana vor Ewigkeiten im ersten Süditalienurlaub bei den Zeltnachbarn, hernach aber wieder vergessen, bis nun im Sprachkurs die Erinnerung wachgerufen wurde. Leider ist das dünne Blechlein nicht induktionstauglich, weshalb ichs nicht in Aktion zeigen kann - wenn ich mal dran denke, eine kleine Campingkochplatte zu besorgen, hol ich das nach. Und werde dann auch berichten, ob der Kaffee daraus wirklich so gut ist, wie ich ihn in Erinnerung habe - oder ob das nur verklärende Weichzeichnung des Langzeitgedächtnisses ist. :-)


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4 Kommentar(e):

zorra meint:

Besser nicht testen, denn solche Macchine sollen unter anderem Alzheimer fördern bzw. das Aluminium, wobei dies ist nicht bewiesen, also doch versuchen... ;-)

Hedonistin meint:

So ein, zwei Fingerhütchen voll Probierkaffee werden wohl nicht schaden, hoffe ich. Und wenn er schmeckt, spar ich auf die edelstählerne Alessi: http://www.alessi.it/it/2/1082/caffettiere/90018-caffettiera-napoletana
;-)

cristina b. meint:

hier in norditalien gibts nur bialettis... ;)
bei der suche auf einen mango-kuchen kam ich ganz zufällig auf deinen blog: complimenti!!
viel spass beim italienischlernen und a presto :)

Senka I meint:

Hallo,

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