Mittwoch, 15. August 2007

Tomatenbrot mit roten Zwiebeln – Pane con pomodori e cipolle rosse


Tomatenbrot mit roten Zwiebeln

Zu Beginn der Tomatensaison hab dieses Rezept, das aus Kalabrien stammen soll, im Brotbackbuch von Eric Treuille & Ursula Ferrigno entdeckt und auch gleich ausprobiert. Vom Geschmack her hats sofort überzeugt, nicht gefallen hat mir aber, dass der Tomatenglibber nicht verwendet wird – ich seh nicht viel Sinn darin, die Hälfte der Tomaten wegzuwerfen und ihren feinen Saft durch Leitungswasser zu ersetzen. Das hab ich nun geändert, zudem statt Oregano Rosmarin genommen und auch ein bisschen Süße zugegeben, in Form leckerer Feigenkonfitüre mit Honig, die wunderbar zur feinen Säure der Tomaten passt. Das Ergebnis ist ein eher grobporiges, aber saftig-weiches Brot, das trotz der Zwiebeln eher fruchtig als deftig schmeckt.

Brot mit Tomaten und roten Zwiebeln

Tomatenbrot mit roten Zwiebeln – Pane con pomodori e cipolle rosse

1 EL Olivenöl
250 g rote Zwiebeln, fein gehackt
30 g Feigenkonfitüre
600 g Tomaten, klein gewürfelt
1 Zweig Rosmarin, fein gehackt
600 g Mehl
11 g Salz
5 g Trockenhefe

Temperatur: vorgeheizt auf 225 Grad (Ober-/Unterhitze), beim Einschieben reduziert auf 200 Grad, nach 15 Minuten auf 175 Grad
Backdauer: ca 45 Minuten
Form: Kastenform

TomatenragoutZwiebeln in Olivenöl bei milder Hitze 10 Minuten andünsten. Temperatur erhöhen, zunächst die Feigenmarmelade und dann die Tomaten und den Rosmarin zugeben. In ca 15 Minuten leicht sämig einköcheln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Mehl mit Hefe und Salz vermischen, Tomatenragout zugeben und gründlich kneten. Das ergibt einen ziemlich weichen Teig, der abgedeckt zur doppelten Größe aufgehen soll. Kräftig abschlagen, noch mal kurz kneten , in die Form packen und die Oberfläche bemehlen (damit rausragende Zwiebel- oder Tomateneckchen nicht verbrennen). Nochmal gehen lassen, backen und auf einem Gitter unter einem Küchentuch abkühlen lassen.

Pane con pomodori e cipolle rosse

Anmerkung: Bei Treuille / Ferrigno wird ein Laib geformt – ist mir ein Rätsel, wie das funktioniert: Auch im ersten Versuch genau nach Rezept hab ich einen extrem weichen Teig erhalten, der sich nur mit elendiger Patzerei hätte formen bzw falten lassen, aber dafür fehlt es mir an Leidensfähigkeit. :-)

Pin It

2 Kommentar(e):

Ulrike meint:

Schaut ja sehr appetitlich aus!

Anonym meint:

Superlecker! Heute gebacken und dazu Thunfischmayonaise, Salat mit Feigendressing und Balsamico gemacht.

Tanja