Dienstag, 12. August 2008

Holundersaft

Hollersaft

Zur Vervollständigung des Hollertortenrezepts noch kurz die Herstellung des Safts:

Holunderbeeren mit Wasser aufkochen, zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen. Durch den feinsten Einsatz der flotten Lotte treiben und allenfalls auch noch durch ein feines Sieb oder Tuch gießen. Saft mit Zucker und Zitronensaft kurz auf- oder nach Belieben auch etwas einkochen lassen. Heiß in Flaschen füllen und verschließen.

Das Verhältnis von Beeren, Wasser und Zucker ist reine Geschmackssache. Manche Rezepte verlangen nur fingerbreit Wasser, damit die Beeren nicht ansetzen, andere nehmen Beeren und Wasser zu gleichen Teilen. Ich pendle mich meist bei 350 bis 500 g Wasser auf 1 kg Beeren ein; und nehme je Liter Saft etwa 200 bis 250 g Zucker und den Saft von 1 bis 2 Zitronen. Das Ergebnis ist kein Sirup, sondern ein Saft, der sich ohne Weiteres pur trinken lässt, aber auch noch gut verdünnt werden kann.

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4 Kommentar(e):

wedler meint:

schaut äußerst edel und vornehm aus - wie ja auch die torte wie aus altem geblüt wirkt :-)

Heidi meint:

Holundersaft hab ich seit meiner Kindheit nicht mehr getrunken, dabei schmeckt der ganz wunderbar. Danke fürs Rezept

kulinaria katastrophalia meint:

... und sooo gesund ;-)

Hedonistin meint:

@Kulinaria - Das mit dem Gesundheitseffekt muss man ja nicht dazusagen. Zumindest nicht, wenn Kinder den Saft trinken - sonst schmeckt er plötzlich nicht mehr. :-)