Dienstag, 1. Dezember 2009

Mohn-Orangen-Plantain-Plätzchen


Mohn-Orangen-Plantain-Plätzchen

Kelewele-Kekse klänge netter, aber Onkel Wiki sagt, dass Kochbananen-Chips nur dann Kelewele heißen, wenn sie - vorzugsweise scharf - gewürzt sind. Das waren meine aber nicht, also bleibts beim biederen Namen. :-) Einstweilen jedenfalls, denn nachträglich betrachtet denke ich, dass sich in der Kombination mit Mohn und Orangen auch chilischarfe Plantain-Chips sehr gut machen würden. Nächstes Mal dann - da die milde Version hierorts viel Anklang fand, wirds auf jeden Fall eine Wiederholung geben.

Das Rezept ist übrigens eine Variation dieser Mohn-Orangen-Plätzchen, die im Original eine Füllung mit ganz viel Walnüssen und Mandeln haben, was ja nun so gar nichts für mich ist. :-) Die süßen Kochbananen-Chips sind eine feine Alternative, finde ich, und wenn sie nur grob zerkümelt werden, auch schön "crunchy".

Mohn-Orangen-Plantain-Plätzchen

Teig:
65 g Butter, weich
40 g Puderzucker [1]
1/2 TL Orangenschale, fein gerieben
1 Prise Meersalz
1/2 Ei (30 g)
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
40 g Graumohn, gerieben
10 g Puderzucker [2]

Fülle:
50 g Plantain-Chips (frittierte Kochbananenscheiben), beliebig fein zerkrümelt
100 g Orangenmarmelade
etwas Flüssigkeit (Wasser, Saft, Likör), bei Bedarf

Temperatur: 175 Grad, O/U-Hitze, vorgeheizt
Backdauer: 18-20 Minuten
ergibt: ca 1/2 Blech

Mohn mit Puderzucker [2] vermengen. Mehl mit Backpulver versieben.

Butter mit Puderzucker [1], Orangenschale und Salz cremig rühren. Ein Drittel des Mehls und die Mohnmischung einrühren. Restliches Mehl in zwei Etappen nur kurz einrühren, dann mit den Händen kurz glattkneten. Teig zwischen zwei Lagen Backpapier auf knappe Backblechgröße ausrollen. Eine Stunde kühlstellen.

Für die Füllung die Marmelade erwärmen, bis sie flüssig ist, Chipskrümel einrühren. Bei Bedarf mit etwas Orangensaft, -likör oder Wasser verrühren - die Mischung sollte in abgekühltem Zustand cremig und gut streichfähig sein.

Teigplatte halbieren. Eine Hälfte mit der abgekühlten Fülle bestreichen, mit der zweiten Platte abdecken. Aufs Blech ziehen und backen, bis die Kanten sich goldgelb zu färben beginnen. Auf einem Gitter komplett abkühlen lassen, dann in kleine Würfel schneiden.

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3 Kommentar(e):

kekstester meint:

Überzeugt! Graumohn und Orangenmarmelade, die backe ich nach!

pfannenwender meint:

Ich bin grad am nachbacken und wundere mich, wo das Ei hingehört. Ich hoffe zu Butter und Zucker. Dann hätt ichs richtig.

Hedonistin meint:

Pardon für den Fehler - und ja, das Ei wird mit Butter und Zucker verrührt. Ich hoffe, die Plätzchen sind trotz der Unsicherheit gelungen. :-)