Freitag, 18. Dezember 2009

Küchenhelfer des Jahres 2009: Joghurtbereiter


Joghurt

Im Kochtopf wird nach dem Küchenhelfer des Jahres 2009 gefragt. Das ist hierorts natürlich - wie alle Jahre - der Gefährte. Nicht nur, weil er auf Zuruf arbeitet, sich niemals irgendwo ganz hinten unten im Schrank versteckt, ohne Gebrauchsanweisung intuitiv zu bedienen und zudem selbstreinigend ist. Sondern einfach überhaupt. :-)

Beim leblosen Kücheninventar fällt die Kür des Siegers heuer ebenso leicht: Den vor einigen Monden angeschafften Joghurtbereiter möchte ich nicht mehr missen. Obwohl ich mich bei der Bestellung ein wenig geärgert habe: Ein praktisch baugleiches Gerät (damals auch in derselben Farbe) wurde auf derselben Plattform von einem anderen Verkäufer deutlich günstiger angeboten - aber nicht in die Alpenrepublik geliefert. Inzwischen hat Amazon dieses Modell auch selbst im Angebot - aber was solls, die Preisdifferenz hat sich schon längst amortisiert. :-)

Und ich war damals froh, überhaupt endlich einen Joghurtbereiter mit Liter-Gefäß entdeckt zu haben. Im örtlichen Fachhandel gabs nur Geräte mit Winzlingsbecherchen. Die passen vielleicht für die sieben Zwerge, aber in der Low Budget-Küche wird Joghurt nicht bloß fingerhutweise konsumiert. :-) Und in die "Yogurteria" passt nicht nur der mitgelieferte Kunststoffbecher, sondern alternativ auch ein klassisches 1-l-Einmachglas - was mir sympathischer ist als der Plastikbehälter. Obwohl ich dessen Löffelverschluss witzig finde. :-)

Fazit: Die beste Neuanschaffung des Jahres. Nicht nur wegen des Suchtfaktors von selbst gemachtem Joghurt, sondern auch, weil nun der Reiskocher sich wieder voll auf den Kernbereich seiner Aufgaben konzentrieren kann. :-)


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4 Kommentar(e):

dasliebefrollein meint:

Ich muss zugeben, ich stand auch schon desöfteren im Laden davor und habe gezögert...schmeckt der denn sooo gut und wenn ja wo genau liegt der unterschied zum gekauften?
Eisgekühlte Grüße
Mandy

Hedonistin meint:

Liebes Frollein, hierorts gibts praktisch nur mildes Joghurt zu kaufen, in Großgebinden zudem nur sehr cremiger Form. Ich mags aber lieber schön säuerlich und fest - und beim Selbstmachen kann ich mir das wunschgemäß basteln und hab auch keine Zusatzstoffe drin.

Nebstbei spare ich Verpackungsmüll (weil die vielen kleinen Becherchen wegfallen), sowie Zeit & Wege (Milch gibts im Laden an der Ecke, gutes Joghurt leider nicht). Preiswerter ists außerdem, aus einem Becher vom leckeren, aber teuren griechischen Joghurt krieg ich doch einige Liter Selbstbaujoghurt raus.

zorra meint:

Sowas fehlt noch in meinem Haushalt. Kommt auf die Wunschliste für 2010. ;-)

Was den Küchenhelfer auf 2 Beinen angeht, der gibt mir manchmal zu sehr Widerworte. Aber ich möchte trotzdem nicht mehr auf in verzichten. ;-)

Gefährte meint:

danke liebe Hedonistin, dass du mir wieder den Vorzug vor toter Materie gegeben hast, obwohl ich zwar nicht mich, sondern gelegentlich das eine oder andere Küchenutensil im Verlauf des Abtrockenvorgangs im Schrank verstecke - nicht aus Neigung, sondern aus MT-Fähigkeits-Defizit. Und danke für die Küchenmaschine des Jahres, die im unermüdlichen Einsatz meinen nicht unerheblichen Joghurtbedarf ausgezeichnet und qualitativ 1A deckt, ohne dass ich mir einkaufsmäßig den Rücken krumm zu tragen habe!
@zorra - auch im hierortlichen Küchenbereich fehlt es nicht an Widerworten aber noch weniger an Widerwiderworten (WWW) :-)